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Positionen
Forderungskatalog Jugendgewalt
"Gegen Jugendgewalt in Hameln"
Auch in der Presse. Die Dewezet berichtet über die Junge Union, wir verschaffen jungen Leuten Gehör.
Auch in der Presse. Die Dewezet berichtet über die Junge Union, wir verschaffen jungen Leuten Gehör.

Seit dem Jahr 2003 beschäftigen wir uns mit dem Thema "Jugendgewalt in Hameln". Leider büßt dieses Thema nicht an Brisanz und Bedeutung ein. Sicherheit auf Hamelns Straßen ist für Jugendliche das Thema auf dem Weg zur Schule aber auch Nachts unterwegs zur Disco oder an der Weserpromenade. Gerade bei so einem sensiblen Thema zeigt sich die Bedeutung politischer Jugendorganisationen. Wir kennen die Probleme junger Menschen nicht nur vom Hören-Sagen sondern aus eigener Erfahrung.


  1. Mehr Polizeipräsenz an Brennpunkten wie Bahnhof, Weserpromenade, Hochzeitshausterrasse und den vielfrequentierten Schulwegen, um den Jugendlichen „Sicherheit zum Wohlfühlen“ zu geben

  2. Mehr Sozialarbeiter an den Schulen, um auffällige Kinder schon früh therapieren zu können. Man darf nicht warten, bis sie als Jugendliche die ersten Straftaten begehen.

  3. Förderung von gemeinsamen sportlichen Aktivitäten von deutschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, um Ausländer- ebenso wie Inländerfeindlichkeit von vornherein keine Chance zu geben und ein gegenseitiges Kennen- und Verstehenlernen zu ermöglichen.

  4. Kindergarten- und Sprachkurspflicht für Kinder mit Migrationshintergrund mit schlechten Deutschkenntnissen, um soziale durch sprachliche Integration zu erreichen und so den Lernerfolg für alle Grundschüler nicht schon im Vorfeld einzuschränken. Finanzschwache Familien müssen hierfür Unterstützung erhalten.

  5. Gezieltes Zugehen deutscher Jugendlicher auf Gleichaltrige mit Migrationshintergrund, um diesen zu signalisieren, dass sie ein integrativer und willkommener Bestandteil unserer Gesellschaft sind.

  6. Verbesserte Sicherheit in Schulbussen und auf Schulwegen durch in Selbstverteidigung und Deeskalationstraining geschulte ältere Schüler sowie stichprobenartig Beamte in Zivil.

  7. Härteres Durchgreifen der Polizei bei bekanntermaßen problematischen Veranstaltungen wie Stadtfesten, dem Schützenfest, dem Frühlingsfest und vor allem dem Abi-Umzug auf den Weserwiesen, bei dem es Jahr für Jahr zu gewalttätigen Übergriffen auf Abiturienten kommt.

  8. Eine Verbesserung der Lehrstellensituation für Jugendliche. Denn wissenschaftliche Studien belegen: Wer sozial eingebunden ist, eine Arbeit, Familie und Freunde hat, wird wesentlich seltener gewalttätig als der nichtintegrierte und frustrierte Arbeitslose.

  9. Einführung und konsequente Durchsetzung von Geldstrafen für häufige Schulschwänzer, weil während dieser Zeit erwiesenermaßen überproportional viele Straftaten begangen werden und es sich oft um den Einstieg in eine kriminelle Laufbahn handelt.

  10. Eine deutliche Vermittlung humanistischer Werte an den Schulen und eine Stärkung der Respektsperson Lehrer, um den Jugendlichen die Entwicklung eines ausgeprägten Unrechtsbewusstseins und gegenseitiger Achtung zu ermöglichen.

 


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