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Ganz starker Auftritt
JU erst im finalen Neun-Meter-Schießen gestoppt

Was war das für eine grandiose Leistung?! Beim überaus stark besetzten Volvo/ABG-Cup in der Rattenfängerhalle war unsere Junge Union die Überraschungs-Mannschaft des Turniers.

Mit viel Disziplin, Laufbereitschaft, spielerischer Stärke, Kampf und gewohnt großem Teamgeist zogen die „Blacks“ am Ende sogar ins Endspiel ein. Einer der Garanten dafür war unser mitspielender Keeper Sascha Herrmann, der etliche unfassbare Bälle fischte und dafür verdientermaßen zum Torwart des Turniers gekürt wurde! Nach einem spannenden Endspiel hieß es gegen das Team von ASSO-Software, bei dem unter anderem JU-Mitglied Samer Salameh als Torhüter auflief, nach spannenden 14 Minuten 0:0. Im finalen Neun-Meter-Schießen hatte der Gegner dann das bessere Ende auf seiner Seite. „Wir gratulieren dem ASSO-Team zum verdienten Turniersieg. Mit Platz zwei können wir mehr als zufrieden sein! Wir haben uns einmal mehr als geschlossene Einheit präsentiert und können stolz auf diese Truppe sein“,

lobte JU-Coach Matze Koch, der im Trainerteam von Patrick Schnorfeil, Marc Bredlau und Kerim Bendes unterstützt wurde. Das wohl emotionalste Spiel des Turniers bekamen die Zuschauer im Halbfinale zu sehen, wo die JU auf den großen Titelfavoriten traf. Die ÖFFIS hatten sich mit mehreren höherklassigen Vereinsspielern verstärkt, unter anderem einen A-Jugendlichen von Arminia Bielefeld an Bord, und holten am Finaltag sogar noch einen Spieler aus der A-Jugend-Bundesliga-Elf von Hannover 96 ins Boot. Dementsprechend sahen auch die Zwischenrunden-Ergebnisse dieser Mannschaft aus. Auch gegen die JU waren die ÖFFIS drückend überlegen. Doch mehrere Quäntchen Glück, der überirdisch haltende Sascha Herrmann und eine enorme Disziplin hielten lange das 0:0, ehe Hendrik Scheel - unter dem geschlossenen Jubel sämtlicher Zuschauer in der Rattenfängerhalle – das völlig überraschende 1:0 markierte, das beim Schlusspfiff den nicht für möglich geglaubten Finaleinzug bedeutete. Das

hatte ausgelassenen Jubel auf unserer – und großen Zorn auf der anderen Seite zur Folge. Die ÖFFIS hatten den Turniersieg wohl fest eingeplant. Doch schafften sie es nicht, unsere JU-Kicker mit zum Teil respektlosen und übelsten Beleidigungen während des Spiels aus dem Konzept zu bringen. Auch nach dem Abpfiff mussten ÖFFIS-Spieler zurückgehalten werden – vor allem deren Trainer, der einem unserer Spieler „ans Leder“ wollte und die Schuld anschließend bei dem sehr souverän agierenden Schiedsrichter und einer angeblichen Überhärte der Jungen Union suchte. Bezeichnend war vor allem die Reaktion der Zuschauer, die sich in blankem Entsetzen und Gelächter vermischte. „Wer das leere Tor nicht trifft, massenhaft beste Torchancen auslässt und heftige Beleidigungen nicht unterbindet, sollte sich lieber mal an die eigene Nase fassen. Mich hat regelrecht schockiert, wie sich Angestellte des Öffentlichen Dienstes bei einem solchen Freundschaftsturnier verhalten. Das hat

mit dem Fair-Play-Gedanken nichts zu tun. Es ist unseren Spielern hoch anzurechnen, dass sie ruhig geblieben sind und sich nicht haben provozieren lassen. Schade, dass man an dieser Stelle nicht über das gute Fußball-Spiel spricht sondern über die negativen Dinge, die sich drumherum abgespielt haben. Wenn der ÖFFIS-Trainer auch nur einen Funken Anstand hat, wird er sich bei den Veranstaltern für seinen Auftritt entschuldigen. Der Siegerehrung ist er jedenfalls schon ferngeblieben“, so Kochs Kommentar. Jetzt aber wieder zum Sportlichen! Dass die JU letztlich ins Halbfinale einzog, lag an einer – bis auf wenige Ausnahmen – konstanten Turnierleistung. Die starke Vorrunden-Gruppe schlossen die „Schwarzen“ überraschend als Gruppensieger ab. Zwei Siege gegen die Volvo-Verwaltung und Vogeley sowie zwei Remis gegen die von JU-Mitglied Tim Piontek gecoachte Debeka-Versicherung und ASSO Software bedeuteten am späten Freitagabend Platz eins. In der Zwischenrunde starteten Koss

& Co. dann mit einem furiosen 2:1-Sieg gegen die Internationale Jugend, die als Titelverteidiger ins Rennen gegangen war. Nach dem 4:3 gegen Gastgeber Volvo/ABG war der Halbfinaleinzug bereits perfekt. Da konnte die 2:3-Niederlage gegen das starke Team der Aerzener Maschinenfabrik die weiße Weste nur ein wenig beschmutzen. Dies blieb zugleich die einzige Niederlage während des kompletten Turnierverlaufs aus dem Spiel heraus. „Wir haben richtig Werbung für die JU gemacht. Ich bedanke mich bei den Spielern, die zwei Tage lang einen tollen Einsatz gezeigt haben, und beim Veranstalter Volvo/ABG, der das Turnier perfekt organisiert hat“, freute sich die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Christina Lönnecke, die das Team vor Ort unterstützte, über den klasse Auftritt - und zudem gleich drei Neumitglieder. Für die JU im am Start waren Artjom Grincenco, Sascha Herrmann, Jan Koss, Markus Herrmann, Marvin Dohme, Torsten Torster, Timo Schnorfeil, Hendrik Scheel, Florian Beims, Rik

Balk und Daniel Ivicic. 


[13.02.2012]
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